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Schmuck von Black Mountain Heritage

Schmuck von Black Mountain Heritage

ZEITLOSES PURISTISCHES DESIGN IST ES, WAS SPASS MACHT. – Christoph Heyne von BLACK MOUNTAIN HERITAGE

Dein Label ist klar und fokussiert aufs Wesentliche. Woher stammt diese Klarheit?

Ich bin ein Kind des Nordens, geboren an der Nordseeküste. Die Symbolik und die Klarheit dieses Landstrichs trage ich in mir. Vielleicht hat auch meine persönliche Story dazu beigetragen: Nach einer Ausbildung zum Industrie-Kaufmann war ich eine zeitlang Einkäufer für Accessoires und Textilien. Rund zehn Jahre habe ich in der Textilbranche gearbeitet. Irgendwann fragte ich mich dann: Kann ich das nicht eigentlich auch selbst? Die erste eigene Seite entwickelte ich vor rund sieben, acht Jahren. Hat Spaß gemacht und ich habe gemerkt: Jetzt hab ich Bock, es richtig zu machen. Nicht mehr nur so neben der Arbeit her, sondern komplett. Ich habe mich dann auch gefragt: Was ist wirklich wichtig? Was kann ich weglassen? So entsteht Purismus.

Dein Name wirkt erstmal etwas sperrig. Hat er eine Bedeutung?

Ja, hat er: Mein Großvater war Krabbenfischer und hat mich ab und zu mal aufs Meer mitgenommen. Dort erzählte er mir von den „schwarzen Bergen“, also sehr hohen Wellen, die auch Fischern Angst machen können. Gleichzeitig stehen diese Berge ja auch für Ausdauer und Standhaftigkeit. Diese Mischung – und das Erlebnis und die Erinnerung an meinen Großvater – haben mich zum Namen des Labels geführt. Er ist heute Ansporn und Anspruch für mich gleichzeitig.

Seit wann gibt es Black Mountain Heritage?

Der Start für das Label war 2015. Zunächst habe ich viel in Skandinavien verkauft. Dort sind die Leute sehr offen für neue Designtrends und setzen andere Impulse. Das finde ich noch immer sehr angenehm und arbeite gerne mit Schweden und Dänen zusammen. Doch mittlerweile habe ich auch in Deutschland eine hohe Wertschätzung – nicht nur bei den Nordlichtern! Das ist auch interessant, dass sich mein Label vom Norden her so verbreitet hat: erst mit Skandinavien, dann Norddeutschland – und mittlerweile gibt es auch viele Leute im Süden, die eine Verbindung zum Meer haben und das Symbol des Ankers mögen. Da es meinen Schmuck online zu kaufen gibt, ist das inzwischen alles easy.

Machst du Schmuck für Männer und Frauen gleichermaßen?

Mein Ziel war immer, unisex-Sachen anzubieten und nicht so in eine bestimmte Schublade gepresst zu werden. Klar gibt es einfach Materialien oder Farben, die eher von Frauen oder eher von Männern bevorzugt werden. Aber meine eigene Perspektive ist männlich – und ich möchte mich auch nicht verstellen, ganz viel Dekor drum herum anbieten oder so, das bin ich ja nicht. Vielleicht mag ich auch deshalb Edelstahl so gerne: Es ist ein klasse Werkstoff, hält ewig, ist bezahlbar – und nicht zuletzt – gefällt auch Männern.

Dein persönliches Lieblingsstück?

Das ist wohl die Armkette Valena, weil sie so puristisch und aus einem Guss gemacht ist. Kein Materialmix, kein Chichi und dennoch wirkt sie filigran.

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